Gokarts – ein guter Einstieg?

Beliebt sind Gokarts schon seit langer Zeit, aber wirklich populär und bekannt wurde der Sport erst in der Ära des Rekordweltmeisters Michael Schumacher. Besonders während seiner Zeit bei Ferrari wurde hierzulande das Gokart zu einem Massensport.

Doch ist der Gokart-Sport weitaus mehr als nur eine Freizeitbeschäftigung für Hobbyrennfahrer. Für viele Piloten ist dies der Einstieg in die Welt des professionellen Motorsports. Hier haben schon Größen des Rally-Sports, der Tourenwagen und der Langstreckenrennen ihre ersten Runden gedreht. An den Rennstrecken der Gokarts halten immer wieder die Scouts der großen Rennserien nach neuen Nachwuchstalenten Ausschau.

Der Einstieg beginnt in der Regel schon sehr früh, im Alter von fünf bis acht Jahren beginnt für viele die Karriere. Wer sich als Mutter oder Vater für sein Kind eine solche Karriere wünscht, dem fordert der Sport ebenfalls so einiges ab. Da wären zum einen die Kosten, die sich bereits im ersten Jahr, bei den Junioren, in einem Bereich von zwanzig- bis dreißigtausend Euro pro Jahr bewegen. Es sind nicht nur die Kosten, die das Kart verursacht, es kommen auch nicht unerhebliche Reisekosten auf die Eltern zu.

Denn die Meisterschaften, um die das Kind mitfährt, sind meist direkt bundesweit. Wer Zeit und Kosten nicht scheut, der kann bei diesem spannenden Sport eine tolle Zeit erleben. Denn es hat auch viel Positives. Die Familie kann auf diese Weise stärker zusammenwachsen, wenn es eine gemeinsame große Sache gibt, die alle miteinander verbindet. Auch kann sich der Kart-Rennsport sehr positiv auf die Persönlichkeit des jungen Fahrers auswirken. Das Kind lernt früh, mit Erfolgen und Misserfolgen umzugehen, sich mit direkter Konkurrenz auseinanderzusetzen und es bekommt ein tiefes Verständnis für Technik.

Wer seinem Kind gerne eine Rennfahrerkarriere ermöglichen möchte, ohne das nötige Budget zur Verfügung zu haben, der braucht sehr viel Glück. Es ist definitiv ein sehr elitärer Sport. Dennoch gibt es immer wieder die Möglichkeit, von Sponsoren schon sehr früh unterstützt zu werden. Dies können Privatiers sein oder auch der ADAC. Der Automobilclub fördert ebenfalls junge Talente. Hier können sich interessierte Eltern ebenfalls erkundigen.

Auch können Streckenbetreiber als Sponsoren auftreten. Dies ist ein Weg, der in den USA gerne gegangen wird, denn dort werden sehr viele Strecken von großen Firmen betrieben, die den Kart-Rennsport als eine Art Aushängeschild ihres Unternehmens sehen. Dies können Firmen aus der Automobilbranche sein oder sogar Casinos. Das Roxwood Casino ist ebenfalls im Gokart-Sport aktiv. Solche Firmen sind an jungen Talenten stets interessiert, denn das Sponsoring der jungen Fahrer steigert die Aufmerksamkeit auch für die Unternehmen. Hier können Agenten und Berater weiterhelfen, sie verfügen über hervorragende Kontakte in die Szene des Motorsports.

Wer den Sprung geschafft hat, der darf sich berechtigte Hoffnung auf eine Karriere im Cockpit eines Rennfahrzeuges machen. Denn Rennserien gibt es sehr viele, nicht alle sind so bekannt wie die Formel 1 oder DTM, aber der junge Pilot braucht sich nicht auf Deutschland zu beschränken. In anderen Ländern wird Motorsport immer noch sehr intensiv gelebt, da kann es durchaus sinnvoll sein, mit der Karriere im Ausland zu starten.

Eine solche Karriereplanung wirkt mit Sicherheit auf viele sehr exotisch. Dennoch kann sie bei guter Planung zu Erfolgen führen, die die ganze Familie glücklich machen kann.